Geschichten des Küstentourismus

 

 

Die Villa "Les Zéphyrs" in Westende und die "Alten Post" in Middelkerke

 

Wer weit genug zurück denkt, findet stets eine Erinnerung an den einen oder anderen Strandurlaub. Ponys und Esel, die mit begeisterten Kindern auf dem Rücken über den harten Sand trotten, bunte Blumen aus Krepp-Papier,die zum Füllen zweier Hände mit Muscheln enstanden sind, schäumende Wellen, die einem die Beine weg ziehen...Solche Erinnerungen werden von vielen Fotos gestützt, die in vergilbten Alben oder in Omas altem Schuhkarton aufbewahrt werden. Dieser „Urlaub am Meer“ ist fest in unserer kollektiven Erinnerung verankert.

Die Geschichte der flämischen Küste und des Küstentourismus ist besonders facettenreich. In zwei Museen wird diese Vergangenheit auf eine wunderschöne Weise wieder lebendig. In der Villa "Les Zéphrys" in Westende-Bad können Sie inmitten des fantastischen Interieurs des Topdesigners Henry van de Velde „am eigenen Leib“ den Strandurlaub im Jahr 1930 erfahren. Das neue Museum "Kusthistories" in Middelkerke präsentiert Ihnen die ganze Geschichte: von der Kusttram bis zum Männerbadeanzug und vom Go-Kart zum 'choco-glacé'... Neueste Museumstechnik und Präsentationen lassen Sie von vergangenen Zeiten träumen.

 

Villa Les Zéphyrs, Henri Jasparlaan 173, 8434 Westende-bad, 059/30 06 40

Die Alten Post: Joseph Casselaan 1, 8430 Middelkerke, 059/30 03 68

 

 

 

 

 

                         

 

 

 

             

 

 

 

 

You Tube: villa Les Zéphyrs

 

 

 

 

 

You Tube: Urlaub am belgischen Meer 1936 - 1940

 

 

 

           
 

 

 

 

 

 

 

 

Excelsior in 1910 / Geschichte

 

 

       

Das Excelsior Hotel der Familie Tournay wurde 1907
von dem Architekten Desire Vereecke gebaut.

Von 1908 bis 1914 wurde das Hotel erweitert und verschönert.
Es gab 79 Schlafzimmer und 10 Salons.
Das Hotel war

luxuriös ausgestattet, das Mobiliar war beispielsweise

im Stil vom Louis XV aus Eiche und Mahagoni, ausgeschmückt

mit Skulpturen.
Die Öffentlichkeit wurde vor allem durch die Tatsache

angezogen, dass es einen Aufzug gab.
Das Publikum im Hotel war vom höchsten Adel.

Im Gästebuch wurden viele Fürsten und Prinzen, Markisen,

Grafen, Barone und Generäle aus der ganzen Welt aufgeführt.

Im Jahr 1914 wurde das Hotel geplündert und zerstört.

Aufgrund langwieriger Streitigkeiten im Zusammenhang

mit dem Krieg blieb das Hotel bis zu den dreißiger

Jahren in Trümmern.

 

An der linken Seite befand sich der alte Wasserturm. Der Turm wurde im Jahr 1898 gebaut. Die Kapazität betrug lediglich 100 m3.
Das gereinigte Wasser wurde in den Tank gepumpt. Der Kessel war aus Eisen, von einem bunten Holzzaun umgeben. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Turm zerstört.



 

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